"Es war einmal vor langer Zeit ein Dorf im Königreich Persien, in dem zwei Brüder lebten. Der ältere Bruder, Kasim, war ein wohlhabender Mann, während sein jüngerer Bruder, Ali Baba, sehr arm war.
Eines Tages, als Ali Baba Brennholz sammelte, hörte er ein Geräusch, das wie Pferdehufen klang. Da er wusste, dass es in diesem Wald viele Räuber gab, versteckte er flink seine Esel und kletterte auf den nächstgelegenen Baum.
Die Reiter, vierzig an der Zahl, waren tatsächlich Räuber! Ali Baba beobachtete, wie einer der Räuber Säcke voller Diebesgut zu einer Steinwand schleppte und rief: "Sesam, öffne dich!" Wie durch ein Wunder öffnete sich sogleich eine Türe in dem Felsen..."
Das weltberühmte persische Märchen aus “Tausendundeiner Nacht” handelt von Ali Baba, seiner Entdeckung der Zauberhöhle sowie von den lauernden Gefahren, die er, dank seiner Dienerin Morgiane, überlebt.
Der amerikanische Komponist Jason Gray lässt Klänge persischer Tonleitern und historischer Instrumente in seine Musik einfließen, in der die Möglichkeiten von Geige und Klavier auf vielfache Weise ausgeschöpft werden. Ursprünglich als Chorstück für die Wiener Sängerknaben gedacht, kann die Komposition sowohl mit als auch ohne Chor aufgeführt werden. |